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| Sonnenuntergang in Triest |
Aaaaalso inzwischen ist wieder sehr viel passiert hier. Christian musste leider wieder nach Hause fahren :(, ist aber heile zurück gekehrt. Mittlerweile kenne ich die Stadt schon sehr gut und konnte heute sogar schon einen Japaner herum führen, den mein Mitbewohner angeschleppt hat. Meine Mitbewohner nehmen mich auch jeden Abend irgendwohin mit, so dass es nie langweilig wird. Heute ist der erste Abend, an dem ich mal zuhause bleibe. Und da dachte ich, ich könnte mal ein bisschen was über die Stadt und über meine WG schreiben.
Triest
Mir haben ja immer alle gesagt, dass Triest eine schöne Stadt ist, und die Fotos haben es ja auch schon gezeigt. Triest ist wirklich wunderschön, sowohl die Natur in der Umgebung und die Lage am Meer als auch die kleinen Gässchen mit den süßen Geschäften und die imposanten Gebäude aus der österreichischen Zeit. Außerdem kann man hier so lecker essen! Egal ob Eis, Pizza, oder einfach leckere Salami oder Schinken, das Essen ist einfach super! Es gibt auch an jeder Straßenecke ein Cafè oder eine Bar, wo man eine Kleinigkeit essen kann. An den Verkehr muss ich mich allerdings noch gewöhnen, und wenn ich am Ende meiner Zeit hier nicht vom Roller umgefahren wurde, mache ich drei Kreuze :)
Meine WG
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| Meine Mitbewohner + japanischer Besuch: Jacopo, Stefano, Taru (Japaner) und Giacomo |
Ich habe leider immer noch nicht rausgefunden, wieso ich das Glück hatte, so unkompliziert an eine WG zu kommen. Wenn ich sehe, wie lange andere gebraucht haben, um ein Zimmer zu finden, bin ich wirklich froh. Meine drei Mitbewohner sind super nett und lustig. Da ist einmal Giacomo, der Physik studiert, Stefano, der bei einer Versicherung arbeitet und Jacopo, der BWL studiert. Stefano ist der normalste, Gicaomo ist ein bisschen kauzig, dabei aber echt nett. Er ist ein absoluter Feinschmecker und fragt jeden Ausländer, den er trifft, nach dessen Meinung zur aktuellen Regierung im jeweiligen Land. Jacopo ist der Chaot in der WG, weswegen ich mich zum Beispiel auch um seinen japanischen Freund kümmern musste, während er unterwegs war. Alle drei sind sehr nett und hilfsbereit und wir lachen auch viel zusammen. Außerdem ist in der WG immer viel Besuch. Ich glaube, es gab nur einen Abend, an dem kein Besuch da war bisher. Ich fühle mich echt wohl hier. Außerdem ist bis jetzt keins der Vorurteile über eine Jungs-WG wahr geworden: Im Kühlschrank ist nicht nur Bier und wir haben auch einen Putzplan. :)
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